Auf dem Gipfel des Berges befindet sich mit der
Wendelstein-Kapelle, einem astronomischen Observatorium,
einer Wetterwarte, einem Geopark und
einer weithin sichtbaren Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks eine reichhaltige Infrastruktur.
Etwa hundert Meter unterhalb des Gipfels, auf dem Grat zwischen Wendelstein und
Schwaigerwand, liegen der Berggasthof, die Endstationen von Zahnradbahn und Seilbahn, die
Betriebsgebäude des Senders, das ehemalige Berghotel (über dem Bahnhof), eine
Diensthütte der Bergwacht sowie das bekannte Wendelstein-Kircherl.
Die Gebäude rund um die Bergstationen sind mit dem 100m höher gelegenem Gipfel über
einen befestigten Weg verbunden, der durch zahlreiche Treppen und Serpentinen den Gipfel
auch für ungeübte Wanderer ersteigbar macht. Da der Weg im Winter nicht benützt werden
kann, existiert für die Mitarbeiter von Sternwarte, Wetterdienst und Sender in der Mitte
des Berges ein Aufzug, der über einen Stollen vom Bahnhof der Zahnradbahn aus erreicht
werden kann.
Die 1912 erbaute Zahnradbahn ist sie die älteste noch im Betrieb
befindliche Zahnradbahn Bayerns. Seit ihrer Sanierung Anfang der 1990er Jahre verkehren
auf ihr moderne Zahnradtriebwagen, durch die sich die Fahrzeit von mehr als 50 Minuten auf
etwa eine halbe Stunde verkürzte.
In der Nähe der Zahnradbahn-Bergstation liegt die gut
erschlossene Wendelsteinhöhle mit einigen Tropfsteinen, in der sich bis weit in den
Sommer hinein Eis hält.
Die zahlreichen Bauwerke und die leichte Erreichbarkeit mit den
beiden Bergbahnen haben den Wendelstein trotz seiner Bebauung zu einem der bekanntesten
Gipfel der Bayerischen Alpen gemacht.
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